Home Maschinenbau & Werkzeuge Samuel Werder AG 23.06.2012 13:24

Konstruktionszeichnungen

Wie Feinmechanik Leben rettet

Die Herstellung und Bearbeitung kleinster Bauteile hat vom ersten Augenblick an das Leben der Menschen grundlegend verändert. War es zu Beginn nur die Feinmechanik der Uhren, deren präzise Technik beispielsweise in der Schifffahrt für revolutionäre Fortschritte sorgte, so kamen schon bald weitere Technologien hinzu. Mit einer Genauigkeit von 0,05 mm wurden, nur mit Feile und Schaber, bereits vor mehr als 100 Jahren die ersten medizinischen Geräte aus hochwertigen Metallen und Legierungen hergestellt. Auch heute nimmt die Feinmechanik auf dem Gebiet der Medizintechnik eine herausragende Rolle ein, denn ohne ihre hochpräzisen Werkzeuge könnten Mediziner und Ärzte den heute üblichen Standard in Praxen, Krankenhäusern sowie Forschungseinrichtungen nicht garantieren.

Die wahren Experten im Gebiet der Feinmechanik sind vor allem traditionelle Familienbetriebe, die ihr Know-how über Jahrzehnte bewahren und erweitern konnten. So fertigt die Schweizer Samuel Werder AG für seine Kunden modernste Medizintechnik.An Hochpräzisionsmaschinen werden nach Vorlage von Konstruktionszeichnungen in kleinen und grossen Stückzahlen Produkte hergestellt, die dazu beitragen Menschenleben zu retten. Medizinische Analysegeräte, Mikroskope, Operationsleuchten, Endoskope, Implantate und vieles mehr wird aus der Schweiz in die ganze Welt exportiert. Die Palette der Verarbeitungsverfahren, die direkt im Hause von Samuel Werder angeboten werden, reicht von verschiedensten modernen CNC-Drehverfahren über Fräsen, Bohren, Schleifen, Sägen und Beschriften bis hin zu hochpräzisen Messverfahren, die vor der endgültigen Montage die einwandfreie Qualität jedes einzelnen Bauteils garantieren.

CNC-Drehverfahren   Feinmechanik   Mikroskope   Verarbeitungsverfahren   Hochpräzisionsmaschinen   Operationsleuchten   Feile   Konstruktionszeichnungen   Schaber   Familienbetriebe  



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Auch wirtschaftlich kann sich die Integration von Menschen mit einem Handicap durchaus lohnen. „Es wirkt sich positiv auf das Betriebsklima und den Zusammenhalt in der Firma aus und man kann es kaum in Geld aufwiegen“, so Claude Werder. Gleichzeitig möchte er auch andere Unternehmen zum Thema sensibilisieren. Die Hemmschwelle sei immer noch zu hoch, ist sich Werder sicher. Plätze für Menschen mit Handicap sind in Industrie und Wirtschaft durchaus vorhanden. Trotz der Auszeichnung ist sich Claude Werder seiner Vorbildhaltung bewusst: „Es ist schön, dass wir gewonnen haben.“ Gleichzeitig fügt er an: „Der Preis geht an das ganze Team. Jeder einzelne macht mit.“

Der mit 25.000 Franken dotierte „This-Priis“ konnte in diesem Jahr bereits zum achten Mal vergeben werden.


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